FWT: Wie wird man Freeride-Profi?

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Nicolas Arquin

SEO-Webredaktor

Wer Freeride-Profi sein will, braucht eine optimale Vorbereitung, Risikobeherrschung und eine Ausbildung. Lolo Besse, Chefjuror der FWT, berichtet!

FWT: Freeride-Profi werden ist möglich!

Als Freeride-Profi darf man heute nichts dem Zufall überlassen. Die Anforderungen des Spitzensports verlangen von den Champions der Freeride World Tour, sich einer optimalen Vorbereitung zu unterziehen. Sowohl körperlich als auch technisch, ohne die psychologische Dimension zu vergessen. Die Skifahrer und Snowboarder verfügen zudem über solide Grundlagen in Prävention, Sicherheit und Risikomanagement beim Freeriden. Alles Bestandteile, die zu unverzichtbaren Grundlagen geworden sind.
WEMountain ist übrigens der offizielle Ausbilder der FWT. Die Athletinnen und Athleten der Freeride World Tour profitieren so von den Backcountry-Kursen von WEMountain. Zur Erinnerung: Unser weltweites Programm zählt mehrere Tausend Mitglieder rund um den Globus und wurde von 50 internationalen Fachleuten entwickelt.

Internationaler Freeride-Athlet werden: eine ganzheitliche Vorbereitung

Freeride-Profi: weit mehr als Talent

Die internationale Freeride-Tour, die Freeride World Tour, lässt Sie träumen? Sie würden sich gerne für die Freeride World Tour Junior oder die Freeride World Tour Qualifier bewerben? Dann werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Tour, mit Laurent «Lolo» Besse, Chefjuror und technischer Direktor der FWT. «Früher war die Vorbereitung sehr unterschiedlich, heute haben mehr als 60 % der Athleten der Freeride World Tour einen Ski- oder Snowboardcoach. Er hilft ihnen, in der Vorbereitungsphase, vor allem aber während der Saison, die Lines zu analysieren. Die Coaches verfolgen den Wettkampf live und können ihren Athleten jederzeit Empfehlungen geben, je nachdem, was bei den anderen Ridern passiert», erzählt uns der französische Funktionär. 

Auch zum psychologischen Aspekt hat Lolo Besse eine fundierte Meinung. «Heute ist die mentale Vorbereitung im Freeride weit verbreitet. Sie ist fester Bestandteil des Sports, und fast alle Champions haben einen Mentaltrainer. Das ist heute die Grundlage für die Entwicklung der Athleten. Wer das höchste Niveau erreichen will, kommt um eine solche Begleitung nicht mehr herum.»

Die Vorbereitung allein reicht jedoch nicht. Der Freeride-Profi muss das Gelände sehr gut lesen können und sich bei der Wahl der Lines sicher fühlen.

Das Gelände beobachten und die eigene Line festlegen

Für Athleten der Freeride World Tour entscheidet sich die Leistung nicht erst am Start. Die Champions müssen die für den Wettkampf gewählte Face im Voraus beobachten, die Schneequalität analysieren, die Felsbänder erkennen…  

Lolo Besse spricht auch über die nötige Anpassungsfähigkeit der Athleten:  
«Das Allerwichtigste für einen Rider ist, mehrere Pläne zu haben, denn es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Wir erinnern die Rider immer wieder daran, einen Plan A, B und C zu haben. Sie müssen sich an die Bedingungen anpassen können, von dem Moment, in dem sie das erste Foto sehen, bis zu dem Moment, in dem sie auf den Gipfel steigen und im Starttor stehen.» 
Eine genaue Untersuchung des Berges ist entscheidend, um die eigene Line festzulegen und dabei die Risiken und das Punktepotenzial abzuwägen. Auf der Freeride World Tour muss die Line deshalb ambitioniert und beherrscht sein. Engagiert und trotzdem unter Kontrolle. Der Freeride-Profi muss ausserdem auf seine Tagesform hören, um sich nicht in Gefahr zu bringen.  
Ein (manchmal heikles) Gleichgewicht, das es zu finden gilt, um an der Spitze der Rankings zu stehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Rider auf der FWT die Face vor dem Wettkampf nicht befahren dürfen. Sie verlassen sich daher auf die Daten und Bilder der Organisatoren und auf die Bedingungen am Wettkampftag.  
Das sorgt bei den Athleten für manchen Schreckmoment, besonders beim grossen Finale der Freeride World Tour Verbier. «Die FWT-Legende Reine Barkered hat mir erzählt, dass Verbier der erste Tourstopp war, an dem er am Start Rider gesehen hat, die sich vor Stress und Angst übergeben mussten. Es gibt keinen Athleten oben am Gipfel, der nicht von Stress und Angst gepackt wird», erzählt Chefjuror Lolo Besse.  

Ausbildung: ein Muss für Freeride-Profis

Die Grenzen eines Fortschritts, der nur auf Erfahrung beruht

Im Freeride ist Erfahrung entscheidend; Lernen ist der Antrieb. 
Mit der Zeit können manche Rider jedoch ein Gefühl entwickeln, alles im Griff zu haben. Ein Übermass an Selbstvertrauen, das schwere Folgen haben kann.  

«Ein Nullrisiko gibt es nicht, zumal die Athleten ständig am Berg sind. Ausserhalb der Wettkämpfe stellen sich die Profis bereits die Frage, ob die Bedingungen gut oder schlecht sind und ob sie in der richtigen Verfassung sind, um riden zu gehen. Auf der FWT sorgen wir dafür, dass möglichst viele Risiken ausgeschlossen werden, insbesondere die Lawinengefahren. Wir erinnern die Athleten daran, dass sie bei der Wahl ihrer Line wissen müssen, dass es immer noch Gefahren geben kann (Schneerutsche, Sluff…). Wenn die Athleten filmen gehen, ist die Schneedecke manchmal nicht stabil, und es kann Lawinengefahr bestehen. Umso wichtiger ist es, die WEMountain-Kurse zu besuchen, die helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen», argumentiert Lolo Besse.  

Eine Freeride-Ausbildung vermittelt so nachhaltiges Wissen und Können, das auf das Freeride-Profiniveau zugeschnitten ist.  

WEMountain, Ausbilder der Athleten der Freeride World Tour

Von der Freeride-Skilegende Dominique Perret mitbegründet, ist WEMountain eine Partnerschaft mit der Freeride World Tour eingegangen und begleitet die Athleten der Tour. 
«Zwischen den Ridern gibt es grosse Unterschiede, was das Wissen über die Berge betrifft. Das kann am Alter liegen: Manche sind erfahren und über dreissig, während andere «neu» in diesem Sport und 20 Jahre alt sind. Trotz ihres technischen Könnens haben sie nicht unbedingt das nötige Wissen über die Berge. Deshalb haben wir den Theoriekurs von WEMountain (den Backcountry-Kurs) für die Rider und alle Staff-Mitglieder verpflichtend gemacht. Dort lernt man, Unfälle zu vermeiden, und das hat oberste Priorität. Zusätzlich zu diesem Kurs muss jeder Athlet zwei Tage vor dem ersten Wettkampf einen Praxiskurs bei der ehemaligen FWT-Weltmeisterin Nadine Wallner besuchen. Sie stellt ein sehr anspruchsvolles Ausbildungsprogramm zusammen. So erhalten alle eine sehr gute Grundlage», erklärt Lolo Besse.  
 
Und jeder Freeride-Profi wird bestmöglich auf die sportlichen Herausforderungen vorbereitet, die ihn auf der Freeride World Tour erwarten.  
Die Ausbildung von WEMountain hat sich übrigens sehr positiv auf die Rider der FWT ausgewirkt. Der Chefjuror Lolo Besse erklärt es uns: «Unter den Athleten der Freeride World Tour hat ein umfassendes Umdenken stattgefunden. Sie posten jetzt über Lawinengefahren und darüber, wie man sie vermeidet. Man spürt, dass sie das Wissen haben. Heute gibt es mehr Gefahren als früher. Es gibt einen «Powder Rush», die Rider wollen noch am selben Tag Ski fahren gehen. Ich freue mich über die Kommunikation der FWT-Athleten: Sie sind sich der Gefahren bewusst und geben dieses Wissen an andere weiter. Es reicht nicht, ein eingeschaltetes LVS, einen Airbag, eine Lawinenschaufel und eine Sonde im Rucksack zu haben, um Unfälle zu vermeiden. Um Unfälle zu vermeiden, ist es entscheidend, die Ausbildung von WEMountain zu absolvieren, denn sie gibt uns die Schlüssel für ein Skifahren mit maximaler Sicherheit.» So hilft sie, die Entscheidungsfindung im Freeride sowie das Risikomanagement im Freeride zu optimieren. 

Fazit

Heute wird Freeride immer populärer, getragen von den schönen Bildern, die geteilt werden, und dem Reiz des Pulverschnees. Als Freeride-Profi auf der FWT unterwegs zu sein, bedeutet, über sich hinauszuwachsen und oft an die eigenen Grenzen zu gehen. Es ist daher für die Rider unerlässlich, die Berge bestens zu kennen, um «Crashes» zu vermeiden. Die Wettkämpfer der FWT können zum Glück auf die Partnerschaft mit WEMountain zählen. Bildung und Prävention gehen Hand in Hand mit der Leistung der Athleten der Freeride World Tour. Die Ausbildung von WEMountain, mit Online-Kursen und Geländekursen, erhöht die Sicherheit aller, die am Berg unterwegs sind. Für noch mehr Freiheit und Freude…

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