Ausbildung am Berg: Warum sie so wichtig ist

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Nicolas Arquin

SEO-Webredaktor

Ausbildung am Berg: eine unverzichtbare Voraussetzung, um sicher unterwegs zu sein. Entdecken Sie den Erfahrungsbericht von Blaise Agresti, Bergführer! 

Ausbildung am Berg: Warum sie für Ihre Sicherheit so wichtig ist

Der Berg, ein verbindender Raum der Freiheit

Der Berg ist ein aussergewöhnlicher Spielplatz, der immer mehr Menschen begeistert und alle Generationen zusammenbringt. Weltweit soll es rund 50 Millionen Wintersportlerinnen und Wintersportler geben.

Darunter 3 Millionen Skifahrer und Snowboarder, die in Europa abseits der Pisten unterwegs sind.
Eine Disziplin, die stetig wächst und jede Menge Erlebnis, Adrenalin und Freiheit bietet.

Freeride-Skifahren ist allerdings sehr anspruchsvoll und erfordert eine echte Ausbildung am Berg, zumal es kein Nullrisiko gibt. Die Ausbildung ermöglicht es, sich vor einer Tour wirksam vorzubereiten und am Berg Fortschritte zu machen. Die Folge ist eine echte Unfallprävention am Berg, denn Unfälle können schnell dramatische Ausmasse annehmen.
Sich auszubilden ist heute eine echte Voraussetzung, um weiterhin unterwegs sein zu können. Lawinenprävention und Sicherheit am Berg werden dadurch gestärkt. Die Ausbildung vermittelt solide Grundlagen, sowohl zu den menschlichen Faktoren als auch zur Lawinengefahr.

Die Ausbildung am Berg, der wichtigste Hebel, um Unfälle zu verringern

Ausbildung als Weg, die menschlichen Faktoren zu verstehen

Der Umgang mit den menschlichen Faktoren am Berg ist bei einer Tour entscheidend.
Skitouren und Skifahren abseits der Pisten sind zugänglicher denn je und erfordern deshalb echtes Wissen. Fehlt es, können sich die Wintersportler schnell in Gefahr bringen, aus Unerfahrenheit oder zu viel Selbstvertrauen.

Als ehemaliger Leiter des Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) von Chamonix, Bergführer und Gründer von Mountain Path weiss Blaise Agresti, wovon er spricht.

Der Experte für Bergrettung und Krisenmanagement erzählt eine eindrückliche Anekdote: «Letztes Jahr, auf dem Weg zum Mont-Blanc, haben zwei Junge die Bergrettung, den PGHM, alarmiert. Etwas später kamen sie in die Hütte, wo wir gerade assen. Diese Jungen hatten den Film von Inoxtag gesehen (‹Kaizen›, in dem der junge YouTuber den Everest bestieg, Anm. d. Red.). Sie fanden das genial und kauften sich etwas Ausrüstung. Sie wussten rein gar nichts über die Berge und hatten überhaupt nicht die Kompetenzen, um auf den Mont-Blanc zu gehen. Niemand hatte ihnen gezeigt, wo man anfangen muss …» Tatsache ist: Bergbegeisterte müssen in ihrem Sport voll kompetent sein. Und dürfen sich nicht ohne Ausbildung auf das Risiko abseits der Pisten einlassen.

Zu lernen, das Gelände am Berg zu lesen, ist ebenfalls zentral. 
Wichtig ist dabei:

  • das Verständnis eines Reliefs,
  • die Interpretation der Schneeverhältnisse,
  • die Analyse der Schneedecke,
  • oder auch die Vorbeugung und Antizipation der Risiken am Berg. 

Blaise Agresti stimmt zu und beschreibt die positiven Effekte der Ausbildung: «Man muss lernen, den Berg zu entschlüsseln, und das geht nur durch Ausbildung in der Praxis. Man muss sich dem Gelände aussetzen, verstehen, was ein Hang ist, eine Triebschneeansammlung, die Wirkung des Windes an einem Grat … Wir versuchen, ein Verständnis aufzubauen, das über die praktische Ausbildung und die Erfahrung entsteht.» Online-Ausbildung und Ausbildung im Gelände vermitteln umfassendes Wissen und einen perfekten 360°-Blick. Sie ermöglichen es den Skifahrern, ihre nächste Tour gelassen und sicher anzugehen. Diese Skifahrer achten zudem noch mehr auf Fallen und auf ihre unmittelbare Umgebung.  

Mit einer Ausbildung am Berg wie jener von WEMountain werden die menschlichen Faktoren gut erfasst. Die betreffenden Skifahrer meistern die Entscheidungsfindung am Berg besser. Sie sind auf die Beurteilung der Lawinengefahr vorbereitet und wissen, wie sie diese Schneemassen vermeiden.  

Sich ausbilden heisst auch, den Berg besser kennenzulernen

Immer mehr Menschen sind in den Bergen unterwegs, mitten in empfindlichen Ökosystemen. Manches Verhalten kann dabei Fauna (Gämsen, Steinböcke, Mufflons, Murmeltiere…) und Flora beeinträchtigen. Bergsportarten können Wildtiere stören, vor allem im Winter. Wer am Berg unterwegs ist, hat in der Regel keine bösen Absichten, aber oft fehlt das Wissen.

Auch hier liefert die Bergausbildung die richtigen Grundlagen und die Schlüssel, um den Berg kennenzulernen. So lässt sich einschätzen, wohin man seine Ski setzt…
Alle sollten sich unterwegs richtig verhalten. Ein Verhalten, das auf Respekt vor dem Berg und seinen Bewohnern beruht, und ebenso auf Respekt vor den anderen Skifahrern.

Bergsportler müssen mehr Verantwortung übernehmen

Ausbildung: angesichts der Statistik eine Notwendigkeit

Nehmen wir das Beispiel Frankreich: Die Saison 2023/2024 endete mit:

In Italien kann ein Unfall, der auf grobe Unvorsichtigkeit am Berg zurückgeht, sogar strafrechtlich verfolgt werden. Ist die Fahrlässigkeit erwiesen, kann zudem die Rettung in Rechnung gestellt werden.

Eine düstere Bestandesaufnahme, und auf institutioneller Ebene spitzt sich die Lage in Europa zu. Der Rechnungshof empfiehlt sogar, bis 2028 eine vollständige oder teilweise Verrechnung der Bergrettung in Betracht zu ziehen.

Es ist also entscheidend, dass insbesondere Skitourengeher und Freerider ihre Art, sich am Berg zu bewegen, ändern. Alle müssen sich selbst hinterfragen.
Sonst könnten der Zugang zu den Bergen und die Freiheit beim Skifahren in Frage gestellt werden.

Ohne Bergausbildung ist die Freiheit am Berg in Gefahr

Bildung ist heute die einzige nachhaltige Alternative.
Sie spielt eine absolut entscheidende Rolle für die Zukunft der Outdoorsportarten.
Ohne Bergausbildung ist das Risiko gross, dass die Politik mehr Vorschriften und Verbote erlässt. Mit anderen Worten: Es besteht die reale Gefahr, dass sich unser Sport auf unserem liebsten Spielplatz grundlegend verändert.
Noch ist es nicht zu spät, aber die Alarmglocken läuten lauter denn je.

Die Eigenverantwortung der Bergsportler ist heute dringend und vorrangig. Auch Blaise Agresti meldet sich deutlich zu Wort: «Wer am Berg unterwegs ist, muss sich bewusst sein und wissen, dass die Bergrettung Geld kostet und dass man vor einem Richter strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Alle müssen sich bewusst sein, dass man am Berg Verantwortung trägt. Das ist keine Aktivität, die man auf die leichte Schulter nehmen darf.»

Als Bergsportler hat also jede und jeder die grosse Pflicht, ein Vorbild zu sein.
Eigenverantwortung ist keine Illusion: Sie ist insgesamt erreichbar, wenn sich alle Bergsportler richtig verhalten. Und dazu braucht es Ausbildung, zum Beispiel eine Lawinenausbildung.

Ski- und Bergsport: Bei der Ausbildung gibt es Nachholbedarf

Eine weniger strukturierte Ausbildung als in anderen Outdoorsportarten

Das Skifahren abseits der Pisten (Backcountry) hinkt anderen Sportarten bei der Strukturierung der Ausbildung hinterher. Man denke an das Tauchen mit seinen Stufen, die nacheinander absolviert werden, oder an das Kitesurfen mit seinem begleiteten Lernweg, Schritt für Schritt.

Beim Skifahren abseits der Pisten lernt man eher nach dem Prinzip «learning by doing», ohne obligatorische Ausbildung. Das Ergebnis: Die Freiheit beim Skifahren ist gross, doch Fehler können dramatische Folgen haben.

Angesichts dieser Feststellung stellt sich eine Frage: Wie kommt man im Skisport zu einer fundierten Ausbildung?
Die Antwort: WEMountain. Als bedeutender Akteur für Sicherheit am Berg bietet WEMountain eine Online-Ausbildung und eine Ausbildung im Gelände an. Ein Programm, das auf die Bedürfnisse der Bergsportler zugeschnitten ist und ihnen einen echten Kompetenzzuwachs bringt.

WEMountain, die Lösung für die Ausbildung am Berg

Die WEMountain-Ausbildung ist zu 80 % auf das Vermeiden und den Umgang mit Lawinenrisiken ausgerichtet. Bisher haben sie mehr als 5000 Mitglieder absolviert, und entwickelt wurde sie von 50 internationalen Fachleuten. Als offizieller Ausbildungspartner der Freeride World Tour bietet WEMountain eine umfassende Ausbildung am Berg an, mit E-Learning-Kursen, die überall zugänglich sind, und mit Geländekursen.
Diese Ausbildung liefert eine passende Antwort auf die Fragen der Risikoprävention.

Fazit – Ausbildung am Berg ist unverzichtbar

Heute ist Ausbildung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.
Was am Berg zählt, entscheidet sich ganz klar vor der Lawine, nicht danach!
Zur Erinnerung: 90 % der Lawinen werden vom Opfer selbst oder von einem Mitglied seiner Gruppe ausgelöst. Da versteht man die Bedeutung der Ausbildung am Berg.
Die WEMountain-Ausbildung gibt Ihnen alle Schlüssel, um den Berg kennenzulernen und die Risiken am Berg zu verringern.
Um Fehler am Tag X zu vermeiden, muss die Tour lange im Voraus vorbereitet werden. Die Ausbildung ist dabei ein zentraler Schritt dieser Vorbereitung.

Blaise Agresti bestätigt uns: «Ausbildung ist für alle eine absolute Notwendigkeit, für Amateure wie für Profis. Der Berg ist eine Lebensschule, er ist nichts als Ausbildung. Wir lernen jeden Tag etwas über uns selbst, über die anderen, über die Technik und die Sicherheit. Ob Bergführer, Skilehrer, Amateur oder Experte: Man muss sich ausbilden, das ist eine Grundvoraussetzung, um den Sport ausüben zu können.»

Wer eine Lawine auslöst, kann andere Bergsportler gefährden. Es ist daher entscheidend, dass Sie ausgebildet sind, und zwar gut. Mit einer Ausbildung für das Skifahren abseits der Pisten sorgen Sie für Ihre eigene Sicherheit und die der anderen. Vernachlässigen Sie also Ihre Sicherheit am Berg nicht, und bilden Sie sich aus!

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