Ausbildung junger Rider: Sicherheit für alle als Ziel

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Nicolas Arquin

SEO-Webredaktor

Ausbildung junger Rider: unverzichtbar, um jungen Talenten zu helfen, sicher Fortschritte zu machen und ihre Ziele zu erreichen. Entdecken Sie unsere Tipps!

Ausbildung junger Rider: die nächste Generation vorbereiten

Eines ist klar: Die Freiheit am Berg setzt voraus, dass sich alle ausbilden lassen. Jeden Winter sind die Zahlen der Unfälle abseits der Pisten und auf Skitouren erschreckend.  
Die jungen Rider sind technisch atemberaubend. Mutig. Kreativ.  
Manchmal fehlt ihnen jedoch das Wissen über das Gelände.  
Um noch lange Ski fahren zu können, müssen sie fähig sein, ihre Herangehensweise an ihren Sport anzupassen. Die Ausbildung junger Rider ist die Garantie für mehr Sicherheit am Berg. Ein Muss, um seine Ziele zu erreichen. Andernfalls könnte die Freiheit zu riden durchaus infrage gestellt werden … 

Eine brillante neue Generation, aber mit einer ausbaufähigen Bergkultur

Junge Rider, die schon sehr früh richtig Gas geben

Es ist unbestreitbar: Das technische Niveau der jungen Rider steigt Jahr für Jahr weiter. Sie werden von Profis betreut, schauen sich unermüdlich die Videos der Champions an und messen sich an Freeride-Wettkämpfen. 
Als staatlich diplomierter französischer Skilehrer und technischer Delegierter bei Wettkämpfen der Freeride World Tour in Frankreich und im Ausland stellt Brice Lamon jeden Tag fest, wie sich die Jungen entwickeln. «Man sieht, dass das Niveau der Junioren enorm ist. Bei einem Wettkampf in Les Arcs konnte ich feststellen, dass bei den Skifahrern die U16 der Knaben stärker waren als die U18. Sie zeigen Professionalität in ihren Runs und eine ziemlich unglaubliche Bandbreite an Manövern», verrät der Mann, der auch als Senior Judge bei FWT-Wettkämpfen amtet.

Das eigentliche Defizit: Geländekenntnis und menschliche Faktoren

Kevin Guri, Freeride-Coach beim Freeski Belleville (Les Menuires/Val Thorens), legt den Finger auf eine harte Realität. «Das technische Niveau ist enorm gestiegen. Aber technisches Können schützt nicht vor der Lawinengefahr.  
Die Hauptursachen sind:  

  • Eine falsche Einschätzung der Schnee- und Wetterverhältnisse; 
  • Mangelndes Wissen über die Auslösemechanismen.  
  • Der Gruppeneffekt. 
  • Der Leistungsdruck.  

Manchmal klafft eine Lücke zwischen dem skifahrerischen Niveau und dem Verständnis des Risikos», meint der ehemalige Rider der Freeride World Tour.

Der Freeski Belleville
Der 2011 gegründete Freeski Belleville hat zum Ziel, neue Talente im Freestyle und Freeride zu entdecken. Kevin Guri beschreibt uns seine tägliche Arbeit: «Wir begleiten die Jungen in ihrer technischen und taktischen Entwicklung im Freeride. Sei es beim Lesen der Face, bei der Linienwahl, beim Umgang mit der Geschwindigkeit oder bei der Run-Strategie. Wir beziehen auch die Sicherheit stark mit ein: Analyse der Verhältnisse, Gruppenführung, Antizipation der Risiken.» Eine umfassende Betreuung, die zwangsläufig sehr wertvoll ist.  

Die WEMountain-Ausbildung, ein starker Verbündeter für die Sicherheit am Berg

Ein Verbündeter für junge Rider mit noch wenig Erfahrung

So gut sie technisch auch sein mögen, den jungen Ridern fehlt es insgesamt stark an Erfahrung. Die jungen Franzosen werden zwar von Personen betreut und gecoacht, die ihnen die Sicherheit am Berg vermitteln. Eine entscheidende Wissensvermittlung, die sich nicht auf das Trio LVS/Lawinenschaufel/Sonde beschränkt.  
«Die Alarmzeichen zu kennen (Überlastung der Schneedecke, Hangneigung, Erwärmung …), ist eine gute Grundlage. Das richtige Verhalten kommt dann durch Erfahrung und Ausbildung. Der Fehler ist zu glauben, Sicherheit bedeute, LVS/Lawinenschaufel/Sonde dabeizuhaben. Man muss den Jungen klarmachen, dass die Ausrüstung keine Lawinen aufhält», betont Brice Lamon.  

Er hat ein sehr konkretes Beispiel, das den Bedarf an Ausbildung junger Rider veranschaulicht: «Ich bin Instruktor für die FWT Academy in China. Eines Tages wollten meine Schüler bei Gefahrenstufe 4 von 5 in einen steilen Hang. Ich sagte meinen Jungen, dass wir dort nicht hinfahren würden. Eine Stunde später gab es einen Unfall mit einem Toten. Meine Schüler gestanden mir, dass sie mich nicht hätten finden können, wenn ich von einer Lawine mitgerissen worden wäre. Eine Ausbildung zu machen, ist also unerlässlich.»  

Die WEMountain-Ausbildung, eine Antwort auf die Bedürfnisse

Die WEMountain-Methode, die zu 80 % auf Vermeidung und Prävention beruht, entspricht perfekt den Anforderungen an die Ausbildung junger Rider. Spielerisch, pädagogisch und von 50 internationalen Experten entwickelt, festigt sie das Wissen der Wintersportler.

Die WEMountain-Ausbildung beginnt zu Hause, mit E-Learning-Kursen. Die Teilnehmenden haben so Zugang zu einer intuitiven und innovativen digitalen Plattform. Sie können sich die theoretischen Grundlagen und das Basiswissen in ihrem eigenen Tempo aneignen. Das Lernen findet also zu Hause statt, im Tempo des Riders, noch bevor die Ski angeschnallt werden. Das Digitale wird zum Sprungbrett in die Praxis und ermöglicht es dem jungen Rider, bereits vorbereitet und mit einem wacheren Blick für seine Umgebung und die Risiken am Berg ins Gelände zu gehen.

Eine Ausbildung, für die sich Brice Lamon einsetzt, Safety Angel (Botschafter) bei WEMountain. «Die Philosophie der WEMountain-Ausbildung ist es, den Unfall in erster Linie zu vermeiden (AVOID). Manche Werbung schadet der Sicherheit am Berg, weil sie die Rettungsausrüstung in den Vordergrund stellt. Aber wenn du die Lawinenschaufel herausgeholt hast, hast du schon verloren», sagt der Skilehrer.

Auch Kevin Guri ist vom WEMountain-Ansatz überzeugt: «Dank dieser Ausbildung lernen die jungen Rider sich selbst kennen und verstehen die Mechanismen der Schneedecke. Sie erkennen Geländefallen und werden sich der kognitiven Verzerrungen bewusst.»

Die Ausbildung junger Rider erweist sich somit als Notwendigkeit, um die viel zu zahlreichen Unfälle am Berg zu verringern.

Unfälle abseits der Pisten und auf Skitouren: was die Ausbildung junger Rider wirklich verändern kann

Wie viele Unfälle liessen sich vermeiden?

Laut European Avalanche Warning Services (EAWS) forderte die Saison 2024/2025 in Europa das Leben von 70 Bergbegeisterten (davon 21 in Frankreich und 20 in der Schweiz).  
In Frankreich, gemäss Daten der ANENA: 

  • 126 Unfälle im Zusammenhang mit Lawinen wurden zwischen Oktober 2024 und September 2025 verzeichnet;
  • 190 Personen wurden bei der Ausübung ihrer Aktivität mitgerissen (Ski, Snowboard, Skitouren, Schneeschuhe). 

Anders als bei tödlichen Lawinenunfällen gibt es keine zentrale europäische Statistik über die Zahl der nicht tödlichen Unfälle am Berg. 

In Frankreich verzeichnete die Saison 2023/2024:

  • 53 559 Einsätze der Bergrettung
  • und 51 951 Verletzte. 

Am 18. Februar 2026 erliess der Bürgermeister von La Clusaz übrigens erstmals eine Verfügung, die das Skifahren abseits der Pisten in seiner Gemeinde verbot. Die Lawinengefahr lag damals im gesamten Aravis-Massiv bei Stufe 5 von 5.  

Was sich nach einer Lawinenausbildung ändert

Gut ausgebildet wird ein junger Rider seine Kompetenzen deutlich verbessern. 

  • Er wird sein Wissen über Lawinen vertiefen und wissen, wie er sie vermeidet;
  • Er wird die menschlichen Faktoren beherrschen;
  • Er wird die Risiken einschätzen können;
  • Er wird besser mit dem «Gruppeneffekt» umgehen können, einem problematischen Verhalten am Berg.

Das wirkt sich klar auf seine Entscheidungsfindung am Berg aus. Und auf seine Fähigkeit zu verzichten, schon vor einer Tour.  
«Die Lawinenausbildung muss ab dem Moment stattfinden, in dem man abseits der Pisten unterwegs ist, unabhängig vom Niveau. Die Ausbildung ermöglicht es manchen Jungen, ihre Art zu riden weiterzuentwickeln. Sie konsultieren das Lawinenbulletin, analysieren Exposition und Höhe und besprechen sich in der Gruppe, bevor sie einfahren. Sie riden weiterhin und haben Spass, kennen aber die Risiken und treffen die richtigen Entscheidungen», freut sich Kevin Guri.  
 
Die Ausbildung junger Rider (etwa eine Lawinenausbildung) scheint der Schlüssel zu mehr Sicherheit am Berg zu sein. Brice Lamon ist davon überzeugt: «Die Ausbildung öffnet den Jungen die Augen dafür, was am Berg passieren kann. Sie sät einen Zweifel und hält sie davon ab, einen steilen Hang zu fahren, wenn sie eine Gefahr wahrnehmen. Das stelle ich bei den Jungen fest, die ich betreue.» 
 
Ein Ausbildungsbedarf, der umso dringender ist, als die kostenlose Bergrettung in Frankreich heute infrage gestellt wird … 
 

Kostenlose Rettung: ein Modell auf dem Prüfstand
In Frankreich kostet jeder Einsatz am Berg die Allgemeinheit im Durchschnitt über 10 000 €.

Laut einem im Februar 2026 veröffentlichten Bericht des französischen Rechnungshofs (Cour des Comptes) beliefen sich die Kosten der Bergrettung in Frankreich 2024 auf 107 Millionen Euro.
Zahlen, die den Rechnungshof dazu bewegen, zu empfehlen, bis 2028 eine vollständige oder teilweise Verrechnung der Rettungseinsätze ins Auge zu fassen. Die Institution empfiehlt zudem strengere Sanktionen gegen Verhalten, das als verantwortungslos gilt.

In Italien kann ein durch grobe Unvorsichtigkeit am Berg verursachter Unfall strafrechtliche Folgen haben (Körperverletzung, fahrlässige Tötung).
Die Rettungseinsätze können auch verrechnet werden, wenn Fahrlässigkeit nachgewiesen ist.
Die Freiheit am Berg gibt es, aber sie geht mit einer echten rechtlichen Verantwortung einher.

Neue Generation: die Kontrolle zurückgewinnen

Eigenverantwortung übernehmen, um Verbote zu vermeiden

Als Wintersportler müssen wir dringend Verantwortung übernehmen. Sonst tun es die Staaten und die Gesetze an unserer Stelle. Die jungen Rider müssen deshalb die Speerspitze einer neuen Dynamik sein. Indem sie individuell Verantwortung übernehmen, aufgeklärt und ausgebildet sind, ziehen sie die anderen Bergbegeisterten mit. Eine Sichtweise, die Brice Lamon vertritt: «Mein Herzensanliegen an allen fernen Destinationen, im Rahmen meiner Tätigkeit für die FWT, ist es, eine Gemeinschaft vorbildlicher und verantwortungsbewusster Freerider aufzubauen. Das erspart uns vielleicht Verbote. Dafür kämpfe ich in Georgien und in China, indem ich Ausbildungen gebe.» 

Dasselbe stellt Kevin Guri fest, dessen Ziel beim Freeski Belleville es ist, «leistungsstarke und verantwortungsbewusste Rider auszubilden». Wenn die jungen Rider keine Verantwortung übernehmen, droht laut Kevin Guri «eine Zunahme der Lawinenunfälle. Und dahinter mehr Einschränkungen, mehr Vorschriften, ja sogar Sperrungen von Gebieten. Individuelle Verantwortung ist auch eine Möglichkeit, die kollektive Freiheit zu bewahren.»  

Die Ausbildung junger Rider, unverzichtbar, um mit alten Mustern zu brechen

Wie wir gesehen haben, eignet sich das WEMountain-Programm hervorragend für die Ausbildung junger Rider. Kevin Guri, Coach des Freeski Belleville, fasst es perfekt zusammen: «Das E-Learning von WEMountain vermittelt eine Grundlage zur Funktionsweise von Lawinen und zu den Entscheidungsmechanismen. Und wenn du dann ins Gelände kommst, kannst du diese Theorie mit der Realität abgleichen. Genau diese Kombination bewirkt eine echte Verhaltensänderung und nicht nur eine Anhäufung von Informationen.» 

Brice Lamon hat eine Botschaft an die neue Generation: «Warten Sie nicht, bis die Lawine kommt, um sich auszubilden! Die WEMountain-Ausbildung ist eine wertvolle Absicherung, die Ihnen hilft, zu verzichten, umzukehren und Ihr Leben zu retten.»   

Auch Kevin Guri hat eine Botschaft an die jungen Rider: «Geben Sie Gas, machen Sie Fortschritte, heben Sie das Niveau … aber bilden Sie sich ernsthaft zur Lawinengefahr aus. Der Berg belohnt keinen Leichtsinn. Die wahre Leistung ist es, lange dabeizubleiben.»

FAZIT – Ausbildung als Schlüssel, um sicher zu riden

Bergkultur lässt sich nicht improvisieren. Man lernt sie, man gibt sie weiter. 
Sein Geländewissen als junger Rider zu erweitern, ist kein Zwang. Es ist ein Schlüssel, um lange und frei zu riden. 
Die Ausbildung stärkt deutlich die Sicherheit am Berg.  
Null Risiko gibt es nicht: Nehmen Sie Ihre Ausbildung ernst!

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