Begleitung am Berg: der entscheidende Vorteil für Ihre Tour

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Nicolas Arquin

SEO-Webredaktor

Begleitung am Berg: Erfahren Sie, warum die Begleitung durch eine Fachperson entscheidend ist für Ihre Sicherheit, Ihre Fortschritte und ein entspanntes Erlebnis.

Gut ausgerüstet losziehen: warum eine Begleitung am Berg entscheidend ist

Eine Begleitung am Berg ist heute für jede gute Tour in der Höhe unverzichtbar. Freerider und Skitourengeher finden darin einen wertvollen Verbündeten. So erhalten sie die Gelegenheit, den Berg kennenzulernen. Wer von einer Fachperson begleitet wird, ist sicher unterwegs und macht gleichzeitig Fortschritte, im direkten Austausch mit dem Bergführer.
Eine gute Möglichkeit auch, Skifahrer und Snowboarder über die Lawinengefahren aufzuklären.

Ausrüstung allein genügt nicht: Über die Sicherheit wird vor der Lawine entschieden

Die LVS-Falle

Ein Lawinenverschütteten-Suchgerät wird von manchen Bergsportlern als Präventionsinstrument gesehen. So unverzichtbar es auch ist im Gelände: Das LVS ist in erster Linie ein Rettungs- und Bergungsgerät. Mit LVS, Lawinenschaufel und Sonde in die Berge zu gehen, reicht also nicht. Diese klare Botschaft möchte Yann Delevaux vermitteln, Bergführer IVBV seit 25 Jahren. Das ehemalige Mitglied der Compagnie des Guides de Chamonix schlägt Alarm: «Es war nie das Material, das dafür gesorgt hat, dass man sich richtig verhält. Die Leute denken, dass du mit dem Material gute Chancen hast, davonzukommen, wenn du von einer Lawine erfasst wirst. Aber wenn das passiert, ist die Wahrscheinlichkeit verdammt hoch, dass es nicht gut ausgeht, betont der Franzose. Es geht vor allem darum, gar nicht erst von einer Lawine erfasst zu werden.»

Die notwendige Ausbildung der Rider

Nicht von einer Lawine mitgerissen zu werden: Das hat oberste Priorität, und der Weg dahin führt über die Ausbildung der Bergsportler. Wir wissen, dass 90 % der Lawinen vom Opfer selbst oder von einem Mitglied der Gruppe ausgelöst werden, wie WEMountain in seinen Ausbildungen betont. Jedes zweite Lawinenopfer stirbt, das sind jedes Jahr rund 200 Menschen in den Alpen und in Nordamerika.
Es ist also absolut notwendig, als Freerider oder Skitourengeher nichts auf die leichte Schulter zu nehmen. Der menschliche Faktor steht tatsächlich im Zentrum. Vorbereitung vor der Tour, das Gelände lesen, die Schneedecke analysieren… In der Gruppe die richtigen Entscheidungen treffen zu können, ist ebenfalls ein grundlegendes Kriterium.

Merken Sie sich: Das Entscheidende geschieht vor der Lawine. Sich am Berg von einem Bergführer begleiten zu lassen, bedeutet die Gelegenheit, den Berg optimal kennenzulernen.

Yann Delevaux, ein erfüllter Bergführer
«Mein grösster Stolz als Bergführer ist, Menschen zu Dingen geführt zu haben, von denen sie nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Sie sind gewachsen und haben sich entwickelt. Ich habe Menschen begleitet, die heute auf sehr hohem Niveau in den Bergen unterwegs sind.»

Begleitung am Berg, oder was ein Bergführer bringt

Der Bergführer als Motor des Fortschritts

Bei der Begleitung am Berg haben die Fachleute mit zwei Arten von Kunden zu tun, wie Yann Delevaux zusammenfasst.

  • Bergsportler, die einen Bergführer nehmen, um zu lernen und selbstständig zu werden. «Der Ansatz ist pädagogisch, mit Wissensvermittlung, damit die Person danach ihre eigenen Entscheidungen treffen und ihre eigenen Touren unternehmen kann», erklärt der Bergführer aus Chamonix.
  • Bergsportler, die keine Entscheidungen treffen wollen und die Führung dem Bergführer überlassen. «Bei ihnen steht das Lernen weniger im Vordergrund. Ein Minimum müssen sie trotzdem tun und verstehen, aber der Bergführer leitet die Tour und sie setzen um», erzählt der Bergführer.

Ein Erlebnis, das sich lohnt

Sich am Berg begleiten zu lassen, ist die Garantie für einen unvergesslichen Moment.
Der gewählte Bergführer zeigt seiner Gruppe neue Routen und bringt den Ridern bei, den Berg besser zu lesen. Die Bergsportler können neue Erlebnisse geniessen und sich auf die Freude des Augenblicks konzentrieren. Möglich macht das die Geländeerfahrung ihrer Begleitperson.

Yann Delevaux verwendet übrigens einen sehr anschaulichen Vergleich, wenn er über seine Rolle spricht: «Das ist wie eine Fahrstunde. Als Bergsportler brauchst du jemanden, der dich führt und dir all die kleinen Fallen zeigt, die du vermeiden musst, damit dir kein Unfall passiert. Du kannst Auto fahren, aber wenn man dir das beste Auto gibt und dich ohne jede Erfahrung auf die Ringautobahn loslässt… Ich denke, wir kennen alle das Ergebnis, statistisch gesehen.»

Am Berg begleitet zu werden ist also ein echter Beschleuniger für alle, die den Pulverschnee lieben.

Die Sicht von Yann Delevaux auf WEMountain
«Das von WEMountain entwickelte Tool ist spielerisch, modern und dynamisch, mit Aktualisierungen, um das Grundwissen zu lernen. Als Bergführer sehe ich das sehr positiv, denn die Leute können zur Vorbereitung der Tour lernen. Früher passierte alles während des Tages mit dem Bergführer. Dank dieser Art von Ausbildung gewinnt man enorm viel Zeit und kann viel gezielter arbeiten. Man kann sofort zum Wesentlichen kommen, und zu dem, was man im Gelände lernt.»

Die Rolle der Ausbildung und der Digitalisierung

Mit den Grundlagen ins Gelände kommen

Sich mit einer Fachperson auszubilden heisst, den Berg anders zu lesen, wie wir gesehen haben. Wichtig ist jedoch, mit soliden Grundlagen ins Gelände zu kommen.
Zu den Grundlagen, die man beherrschen sollte, gehört das Verständnis von Risikoszenarien. Gemeint sind ungünstige Wetterbedingungen, eine instabile oder sich verändernde Schneedecke oder auch exponierte Hänge. Mit anderen Worten: Es geht darum zu lernen, wie sich eine Situation entwickeln kann, und vorausschauend zu handeln.

Ein weiterer Punkt, den es zu erkennen gilt: menschliches Verhalten, das die Gefahr erhöht.
Yann Delevaux hat zu diesen menschlichen Faktoren übrigens eine klare Meinung.
«Ein typisches Risikoverhalten ist es, die Entscheidung schon am Morgen zu treffen, nur um die erste Spur zu haben. Der Druck der Menge und des Ergebnisses treibt einen dazu, vor den anderen die Seilbahn zu nehmen. Die Lawinengefahr wird dabei völlig ausgeblendet. Lawinen müssen nicht riesig sein: Man kann sich in Lawinen von 10 m Breite und 20 m Länge schwer verletzen. Die Gruppendynamik ist dann sehr wichtig und kann dazu führen, dass man Risiken eingeht», stellt der französische Bergführer fest, Instruktor für WEMountain.

Bergführer und Digitalisierung ergänzen sich wirklich

Die WEMountain-Methode bietet unter anderem E-Learning-Kurse zur Sicherheit am Berg. Ein Ansatz, der Hand in Hand geht mit der Begleitung am Berg durch die Bergführer. Ziel ist nicht, die Expertise der Fachleute zu ersetzen oder mit ihr zu konkurrieren, sondern sie zu stärken.

Die digitale Ausbildung vor der Tour verschafft dem Bergführer Zeit und optimiert seine Arbeit. So kann er sein Wissen noch wirksamer an seine Gäste weitergeben. «Der Inhalt der WEMountain-Kurse passt sehr gut zu Leuten, die sich Fragen zum Lawinenrisiko stellen und dazu, wie man damit umgeht», schätzt Yann Delevaux. «Wenn man anfängt, fragt man sich vor allem, ob man skifahren gehen soll oder nicht, ob es gefährlich ist oder nicht. Aber niemand wird diese Frage für uns beantworten, und schlimmer noch: Es kann mehrere Antworten geben (je nach Niveau, Skifahrer usw.). Mit WEMountain geben wir den Skifahrern Anhaltspunkte, damit sie sich ihre eigene Antwort bilden und sie auch begründen können.»

Fazit

Sich von einer Fachperson begleiten zu lassen, ist eine unverzichtbare Voraussetzung für jede Tour am Berg, im Hochgebirge. So, ohne Etappen zu überspringen, baut man seine Freiheit auf. Der Bergführer und die digitale Ausbildung festigen das Wissen und die Kompetenzen der Bergsportler. Ein idealer Weg, um selbstständiger zu werden…

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